Schlechter Stil, Herr Investor! - FWG Hadamar

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Schlechter Stil, Herr Investor!

Schlechter Stil, Herr Investor!

Der Investor hat den falschen „Schwarzen Peter“ identifiziert.

Aus Sicht des Investors, Klaus Rohletter, gibt es einen „Schwarzen Peter“, der für das Scheitern seines Edeka- Projektes verantwortlich ist.

Das soll nach seiner Aussage die FWG Hadamar sein! Und jetzt wird abgerechnet!

Bereits im Pressebericht vom 11.02. unterstellt Herr Rohletter der FWG eine „derartige Feindseligkeit, die ihm bisher noch nicht untergekommen ist“.

Er bewertet die Haltung der FWG als „unwürdig“. Im Artikel vom 14.02. setzt er noch eins drauf und unterstellt der FWG, als Gegner des Vorhabens

öffentliche Kritik geschürt zu haben. Diese Vorwürfe und Anschuldigungen sind unwahr und völlig aus der Luft gegriffen.

Auf der Homepage der FWG Hadamar findet der interessierte Leser den Original- Redebeitrag der Fraktionsvorsitzenden, Frau Susanne Langel,

und kann sich selbst ein Bild machen, ob sie auch nur ansatzweise unsachlich oder unwürdig formuliert hat.

Jeder, der das Projekt „Innenstadtentwicklung“ aufmerksam verfolgt hat, muss bemerkt haben, dass sich die FWG in den Gremien und Sitzungen stets konstruktiv

verhalten hat.

Unsere Redebeiträge waren ausschließlich sachlich und haben die Kernfragen in den Vordergrund gestellt. Diese wurden vom Investor allenfalls

unzureichend beantwortet.

Nur die Frage nach Alternativen zur vorgestellten Verkehrsführung wurde eindeutig beantwortet.

Nach seinen Aussagen wurden alle Alternativen geprüft, und nur die aktuell vorliegende Planung kann zur Umsetzung kommen.

Dieser konnten wir wegen der absehbar katastrophalen Folgen nicht zustimmen.

Wenn andere Fraktionen dagegen ihrer Hoffnung mit dem Hinweis Ausdruck verliehen, diese

müsse noch nachgebessert werden, müsste es dem Investor bewusst geworden sein, dass er hieran scheitern wird.

Eine wichtige Information konnten wir dem absolut niveaulosen Leserbrief des Magistratsmitglieds der WfH, Herrn Lohr, entnehmen.

Er weiß von der Planung einer alternativen Verkehrsführung mit Begegnungsverkehr. Hier plaudert er anscheinend internes Wissen aus.

Schon zu Beginn der Diskussionen hat die FWG ein Eckpunktepapier gefordert, in dem die Rahmenbedingungen für beide Seiten, den Investor und die Stadt,

festgeschrieben werden sollten.

Diese Forderung wurde aus unerklärlichen Gründen von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Ebenso wurden die Anregungen der FWG,

die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Überlegungen einzubinden, abgelehnt.

Dass dem Investor die Sichtweise und das Verhalten der FWG nicht gefällt ist nachvollziehbar, aber es ist nicht unwürdig oder inkompetent, sondern konsequent,

kompetent und ehrlich.

Die Messlatte einer 2/3 Stimmenmehrheit für den Aufstellungsbeschluss hat sich der Investor selbst so hoch gelegt.

Diese 2/3 Mehrheit interpretierte er als Sicherheit, dass er auch für den Bebauungsplan eine Mehrheit bekommen würde.

Nun wurde diese 2/3 Mehrheit um zwei Stimmen verfehlt, denn nicht nur die FWG hat seine Planungen nach sogfältigem Abwägen abgelehnt.

Allen politisch Verantwortlichen der Stadt Hadamar und somit auch der FWG attestiert er nun fachliche Inkompetenz,

indem er formuliert „in Limburg hätten die Politiker seinen Plänen aufgeschlossen gegenübergestanden und

er sei dort ganz anderen fachlichen Kompetenzen begegnet“.

Wir halten es für keinen guten Stil, die Stadt Hadamar mit ihren politischen Gremien als Sündenbock darzustellen.  Wer ein Angebot macht, muss auch eine Ablehnung einkalkulieren.

Die FWG ist jederzeit zu einer konstruktiven Mitarbeit im Sinne einer positiven Stadtentwicklung bereit.
 
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